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Details
Land: Großbritannien
Region: Wales
Höhe: 506 m
Koordinaten: 52.83289, -3.56573
Straßenzustand: -
Beschreibung
Lage und Allgemeines
Cwm Hirnant ist ein malerischer Bergpass in Nordwales, Großbritannien, der sich östlich von Bala befindet und mit ca. 506 Metern einer der anmutigeren, aber weniger bekannten Pässe der Region ist. Der Pass verläuft durch das kaum besiedelte Hirnant-Tal und verbindet das Bala-Gebiet mit der Ortschaft Lake Vyrnwy. Die Strecke schlängelt sich durch die reizvolle Landschaft des Snowdonia-Nationalparks und bietet vor allem Motorradfahrern eine abwechslungsreiche Tour abseits größerer Touristenströme.
Streckenführung und Schwierigkeit
Die Passstraße ist größtenteils asphaltiert, jedoch recht schmal und kurvenreich – typisch für walisische Bergstraßen. Für Motorradfahrer offenbart sich eine abenteuerliche Tour mit moderaten Steigungen und einigen unübersichtlichen Kurven, die fahrerisches Können erfordern. Die Denzel-Wertung liegt bei etwa 2 bis 3, da die Strecke meist gut befahrbar ist, jedoch insbesondere bei Nässe oder herabfallenden Ästen erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. Die Landschaft verändert sich von sanft-hügeligem Weideland zu offenen Hochlagen mit moorigen Abschnitten und vereinzeltem Schafsbetrieb.
Jahreszeitliche Besonderheiten
Die beste Reisezeit für den Cwm Hirnant ist von Mai bis Oktober. Im Frühling und Sommer sind die Straßen weitgehend trocken und die Vegetation steht in voller Blüte, was die Fahrt besonders reizvoll macht. In den Wintermonaten kann es hingegen aufgrund von Schnee, Eis und Nebel zu gefährlichen Straßenverhältnissen kommen. Der Pass ist in der Regel ganzjährig befahrbar, doch nach heftigen Regenfällen kann es zu kurzfristigen Sperrungen oder schwierigen Bedingungen kommen.
Historische Hintergründe
Historisch diente der Pass vor allem als Verbindung für lokale Bauern und als Teil von Handelsrouten zwischen Mid-Wales und Nordwales. Während des 19. Jahrhunderts war die Region ein Rückzugsort für Schäfer und wurde sporadisch von Ochsen- und Schaftrieben genutzt. Der Name „Cwm Hirnant“ stammt aus dem Walisischen und bedeutet „Tal des langen Stroms“, was Bezug auf die zahlreichen kleinen Bäche nimmt, die den Pass säumen.
Geologie und Landschaft
Geologisch zeichnet sich der Pass durch alte Sedimentgesteine aus der Ordovizium-Zeit aus, die in der Region typisch sind. Die Landschaft besticht durch weitläufige Heideflächen, moosbedeckte Felsen und einen herrlichen Fernblick über die umliegenden Berge und Täler. Besonders eindrucksvoll sind die raue, oft menschenleere Kulisse und die Vielzahl an Schafen, die den Weg kreuzen können – ein typisches Bild für Nordwales.
Infrastruktur
Entlang des Passes befinden sich keine größeren Rastmöglichkeiten oder Tankstellen. Die nähere Umgebung von Bala bietet jedoch eine gute Auswahl an Pubs, Cafés und Übernachtungsmöglichkeiten. Wer den Pass in Richtung Lake Vyrnwy befährt, kann dort das Visitor Centre mit Café nutzen – eine empfehlenswerte Pause mit Ausblick auf den See. Wichtig: Vor der Fahrt den Tank füllen und Verpflegung mitnehmen, da sowohl Mobilfunkempfang als auch Infrastruktur im Tal begrenzt sind.
Kosten / Gebühren
Die Befahrung des Cwm Hirnant ist kostenlos. Es fallen keine Maut- oder Nutzungsgebühren an. Lediglich Parkgebühren können in belebteren Orten wie Bala oder am Lake Vyrnwy anfallen, wenn dort längere Stopps geplant sind.
Fazit
Motorradfahrer erwartet am Cwm Hirnant ein echter Geheimtipp: wenig befahrene, kurvige Straßen, eine wild-romantische Landschaft, eindrucksvolle Fernblicke und authentisches walisisches Hochland – und das alles gebührenfrei! Ideal für Genussfahrer, die Natur und Abgeschiedenheit schätzen.
Cwm Hirnant ist ein malerischer Bergpass in Nordwales, Großbritannien, der sich östlich von Bala befindet und mit ca. 506 Metern einer der anmutigeren, aber weniger bekannten Pässe der Region ist. Der Pass verläuft durch das kaum besiedelte Hirnant-Tal und verbindet das Bala-Gebiet mit der Ortschaft Lake Vyrnwy. Die Strecke schlängelt sich durch die reizvolle Landschaft des Snowdonia-Nationalparks und bietet vor allem Motorradfahrern eine abwechslungsreiche Tour abseits größerer Touristenströme.
Streckenführung und Schwierigkeit
Die Passstraße ist größtenteils asphaltiert, jedoch recht schmal und kurvenreich – typisch für walisische Bergstraßen. Für Motorradfahrer offenbart sich eine abenteuerliche Tour mit moderaten Steigungen und einigen unübersichtlichen Kurven, die fahrerisches Können erfordern. Die Denzel-Wertung liegt bei etwa 2 bis 3, da die Strecke meist gut befahrbar ist, jedoch insbesondere bei Nässe oder herabfallenden Ästen erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. Die Landschaft verändert sich von sanft-hügeligem Weideland zu offenen Hochlagen mit moorigen Abschnitten und vereinzeltem Schafsbetrieb.
Jahreszeitliche Besonderheiten
Die beste Reisezeit für den Cwm Hirnant ist von Mai bis Oktober. Im Frühling und Sommer sind die Straßen weitgehend trocken und die Vegetation steht in voller Blüte, was die Fahrt besonders reizvoll macht. In den Wintermonaten kann es hingegen aufgrund von Schnee, Eis und Nebel zu gefährlichen Straßenverhältnissen kommen. Der Pass ist in der Regel ganzjährig befahrbar, doch nach heftigen Regenfällen kann es zu kurzfristigen Sperrungen oder schwierigen Bedingungen kommen.
Historische Hintergründe
Historisch diente der Pass vor allem als Verbindung für lokale Bauern und als Teil von Handelsrouten zwischen Mid-Wales und Nordwales. Während des 19. Jahrhunderts war die Region ein Rückzugsort für Schäfer und wurde sporadisch von Ochsen- und Schaftrieben genutzt. Der Name „Cwm Hirnant“ stammt aus dem Walisischen und bedeutet „Tal des langen Stroms“, was Bezug auf die zahlreichen kleinen Bäche nimmt, die den Pass säumen.
Geologie und Landschaft
Geologisch zeichnet sich der Pass durch alte Sedimentgesteine aus der Ordovizium-Zeit aus, die in der Region typisch sind. Die Landschaft besticht durch weitläufige Heideflächen, moosbedeckte Felsen und einen herrlichen Fernblick über die umliegenden Berge und Täler. Besonders eindrucksvoll sind die raue, oft menschenleere Kulisse und die Vielzahl an Schafen, die den Weg kreuzen können – ein typisches Bild für Nordwales.
Infrastruktur
Entlang des Passes befinden sich keine größeren Rastmöglichkeiten oder Tankstellen. Die nähere Umgebung von Bala bietet jedoch eine gute Auswahl an Pubs, Cafés und Übernachtungsmöglichkeiten. Wer den Pass in Richtung Lake Vyrnwy befährt, kann dort das Visitor Centre mit Café nutzen – eine empfehlenswerte Pause mit Ausblick auf den See. Wichtig: Vor der Fahrt den Tank füllen und Verpflegung mitnehmen, da sowohl Mobilfunkempfang als auch Infrastruktur im Tal begrenzt sind.
Kosten / Gebühren
Die Befahrung des Cwm Hirnant ist kostenlos. Es fallen keine Maut- oder Nutzungsgebühren an. Lediglich Parkgebühren können in belebteren Orten wie Bala oder am Lake Vyrnwy anfallen, wenn dort längere Stopps geplant sind.
Fazit
Motorradfahrer erwartet am Cwm Hirnant ein echter Geheimtipp: wenig befahrene, kurvige Straßen, eine wild-romantische Landschaft, eindrucksvolle Fernblicke und authentisches walisisches Hochland – und das alles gebührenfrei! Ideal für Genussfahrer, die Natur und Abgeschiedenheit schätzen.