
- Bergpässe
- Höhenstraßen
- Mautstraßen
- Favoriten
Details
Beschreibung
Die Malta Hochalmstraße ist eine der spektakulärsten Hochalpenstraßen Österreichs und befindet sich im Bundesland Kärnten. Sie schlängelt sich durch das wildromantische Maltatal bis hinauf zur imposanten Kölnbreinsperre auf etwa 1920 Metern Seehöhe. Diese Straße ist unter Motorradfahrern besonders beliebt, da sie Fahrspaß, alpines Panorama und zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang der Route vereint.
Streckenführung und Schwierigkeit
Die Malta Hochalmstraße ist rund 14,4 Kilometer lang und beginnt im Talort Malta auf etwa 911 Metern. Sie führt in vielen Kurven, einigen engen Kehren, durch sechs in den Fels gesprengte Tunnel (zum Teil nur einspurig befahrbar) und eine beeindruckende Schlucht-Landschaft stetig in die Höhe. Die Straße ist durchgehend asphaltiert, punktuell schmal und fordert Aufmerksamkeit und fahrerisches Können, insbesondere in den Tunneln. Nach der Denzel-Wertung gilt die Strecke mit dem Schwierigkeitsgrad *G* als mittelschwer, was für routinierte Motorradfahrer sehr gut machbar ist.
Jahreszeitliche Besonderheiten
Die Malta Hochalmstraße ist in der Regel von Anfang Mai bis Ende Oktober befahrbar und in den Wintermonaten wegen Schneefall und Lawinengefahr komplett gesperrt. Die beste Reisezeit ist zwischen Juni und September, wenn die Temperaturen angenehm und die Streckenbedingungen optimal sind. Frühmorgens ist mit feuchter Fahrbahn, im Hochsommer auch mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Plötzliche Wetterumschwünge sind in dieser Höhenlage möglich.
Historische Hintergründe
Die Hochalmstraße entstand ursprünglich im Rahmen des Baus der Kölnbreinsperre, einer der höchsten Staumauern Europas, und wurde ab 1971 für den öffentlichen Verkehr zugänglich gemacht. Sie diente zunächst vor allem dem Materialtransport für die Kraftwerksanlagen. Heute ist sie ein beliebtes Ziel im Alpenraum für Touristen und besonders für Motorradbegeisterte.
Geologie und Landschaft
Die Strecke führt durch das als "Tal der stürzenden Wasser" bekannte Maltatal, das von zahlreichen Wasserfällen – darunter der 200 Meter hohe Fallbach – geprägt ist. Geologisch besteht das Gebiet vornehmlich aus Gneis und Granit, während die hochalpine Vegetation, weite Felslandschaften und eindrucksvolle Schluchten die Kulisse dominieren. Die Aussichtsplattformen entlang der Route und der Blick von der Staumauer bieten unvergessliche Panoramen über die umliegenden Hohen Tauern.
Infrastruktur
Entlang der Malta Hochalmstraße gibt es mehrere Park- und Rastplätze, Aussichtspunkte sowie Informationstafeln. Eine Tankstelle befindet sich allerdings nur im Talort Malta, daher empfiehlt es sich, vor der Auffahrt zu tanken. Empfehlenswerte Einkehrmöglichkeiten sind das Berghotel Malta mit einer Sonnenterrasse direkt an der Kölnbreinsperre sowie kleine Jausenstationen entlang der Route, die regionale Spezialitäten anbieten.
Kosten / Gebühren
Für die Befahrung der Malta Hochalmstraße wird eine Mautgebühr erhoben, die je nach Fahrzeugkategorie variiert (Motorräder liegen um die 12 Euro, Stand 2024). Die Zahlung ist an der Mautstation im Tal erforderlich. In der Gebühr inkludiert ist meist auch die Parkplatznutzung am Speichersee sowie der Zugang zur beeindruckenden Aussichtsplattform "Airwalk" auf der Staumauer.
Fazit
Die Malta Hochalmstraße bietet ein einmaliges Erlebnis für Motorradfahrer: Anspruchsvolle Serpentinen, abwechslungsreiche Natur, Tunnelabenteuer, tosende Wasserfälle und die imposante Kölnbreinsperre als Zielpunkt garantieren ein alpines Tourenhighlight mit perfekter Mischung aus Fahrspaß und Naturgenuss.
Beschreibung
Die Malta Hochalmstraße im österreichischen Bundesland Kärnten gilt als eine der eindrucksvollsten Motorradstrecken der Alpenregion. Die rund 14,4 Kilometer lange Panoramastraße schlängelt sich von 911 Meter auf bis zu 1.933 Meter Seehöhe hinauf und führt durch das beeindruckende Maltatal, das als Tal der stürzenden Wasserfälle bekannt ist. Die Strecke ist mautpflichtig, aber die Gebühren lohnen sich: Zahlreiche Kehren, sechs spektakuläre, in den Fels gehauene Tunnel und atemberaubende Ausblicke machen die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Straße endet bei Österreichs höchster Staumauer, der Kölnbreinsperre, die auch besichtigt werden kann. Hier bietet eine Aussichtsplattform, der sogenannte „Air Walk“, einen besonderen Nervenkitzel: Man steht auf einem Gitterrost 200 Meter über dem Abgrund und genießt den Blick auf die fallenden Wassermassen. In unmittelbarer Umgebung laden zahlreiche Wanderwege, Klettersteige und Naturlehrpfade zu weiteren Aktivitäten ein – die Malta Hochalmstraße ist ein idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren.
Für Motorradfahrer eignet sich die Strecke besonders von Mai bis Oktober, wenn die Straße offen und schneefrei ist. Im Frühjahr können Bergwasserfälle auf voller Höhe bestaunt werden, während im Herbst die klare Sicht die Fernblicke noch schöner macht. Während der Wintermonate ist die Straße jedoch aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Die Strecke wurde ursprünglich in den 1970er-Jahren als Betriebsstraße für den Bau der Kölnbreinsperre angelegt. Heute ist sie ein Motorradmagnet in der Alpenregion, der sowohl fahrerisch als auch landschaftlich fasziniert. Die Geologie der Region ist von Granit und Gneis geprägt; entlang der Route prägen enge Schluchten, tosende Wasserfälle und steile Bergflanken das Bild.
Rastmöglichkeiten bieten sich an mehreren Aussichtspunkten entlang der Strecke. Am Zielpunkt bei der Kölnbreinsperre lädt das Berghotel Malta mit Restaurant und Sonnenterrasse zur Einkehr und zum Übernachten ein. Tankmöglichkeiten gibt es im Tal, insbesondere im Ort Malta, der als Tor zur Hochalmstraße gilt. Die Umgebung ist durch Infozentren und vielfältige Informationsstellen touristisch hervorragend erschlossen – ideal auch für längere Aufenthalte im renaturierten Hochgebirgstal.
Weitere Informationen unter https://maltatal.rocks/malta-hochalmstrasse/