Touren-Clips

Suchergebnisse zu "Kärnten" (Region)

Villacher Alpenstraße (AT)

Österreich
  16 km
  00:15 Std
  Mautstraße
Die Villacher Alpenstraße in Österreich ist eine der beliebtesten Panoramastraßen für Motorradfahrer und bietet auf rund 16 Kilometern faszinierende Kehren, herrliche Aussichten auf die Julischen und Karawanken-Alpen sowie den Blick auf das Villacher Becken. Die Straße ist gut ausgebaut, ermöglicht sportliches Fahren und lädt zu ausgedehnten Touren in einer beeindruckenden Alpenkulisse ein. Besonders im Frühling und Sommer ist die Strecke schneefrei und die Landschaft leuchtet in sattem Grün, während ab dem Spätsommer und Herbst das Farbenspiel der Wälder fasziniert. Die Wintersperre dauert meist von November bis April, da die Strecke dann nicht befahrbar ist. Die Region um die Villacher Alpenstraße ist von der geologischen Vielfalt der Südalpen geprägt: steile Felsen, dichte Wälder, sanfte Almen und zahlreiche Aussichtspunkte machen die Fahrt zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Der höchste Punkt ist der Dobratsch, ein markanter Gipfel, der viele Motorradfahrer anzieht und auf dessen Ausläufern die Straße verläuft. Der Dobratsch ist zudem ein bedeutendes Schutzgebiet und beliebtes Naherholungsziel, was besonders an sonnigen Wochenenden viele Motorradbegeisterte und Ausflügler anzieht. Historisch ist die Villacher Alpenstraße bereits seit den 1960er Jahren eine touristische Attraktion, die als eine der ersten ihrer Art in Österreich gebaut wurde. Sie bietet spannende Einblicke in die Geschichte des Verkehrs und Tourismus in der Alpenregion und verläuft teilweise entlang alter Handelswege. Die Nähe zur Kärntner Landeshauptstadt Villach sorgt zudem für eine schnelle Erreichbarkeit und macht die Alpenstraße zu einem beliebten Bikertreff. Entlang der Strecke finden Motorradfahrer mehrere Park- und Rastmöglichkeiten, Aussichtspunkte mit Panoramatafeln, den Skywalk "Rote Wand" sowie einige bewirtschaftete Hütten und Gasthäuser, die regionale Spezialitäten anbieten. Tankstellen sind im Talbereich von Villach vorhanden, während direkt auf der Strecke vor allem Haltemöglichkeiten und bewirtete Einkehrstationen zu finden sind. Die gute Infrastruktur und zahlreiche Begegnungsmöglichkeiten mit Gleichgesinnten machen die Villacher Alpenstraße zu einem lebendigen Treffpunkt für Motorradfreunde aus der Region und darüber hinaus.

Malta Hochalmstraße (AT)

Österreich
  13 km
  00:17 Std
  Bergpass
Die Malta Hochalmstraße im österreichischen Bundesland Kärnten gilt als eine der eindrucksvollsten Motorradstrecken der Alpenregion. Die rund 14,4 Kilometer lange Panoramastraße schlängelt sich von 911 Meter auf bis zu 1.933 Meter Seehöhe hinauf und führt durch das beeindruckende Maltatal, das als Tal der stürzenden Wasserfälle bekannt ist. Die Strecke ist mautpflichtig, aber die Gebühren lohnen sich: Zahlreiche Kehren, sechs spektakuläre, in den Fels gehauene Tunnel und atemberaubende Ausblicke machen die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Straße endet bei Österreichs höchster Staumauer, der Kölnbreinsperre, die auch besichtigt werden kann. Hier bietet eine Aussichtsplattform, der sogenannte „Air Walk“, einen besonderen Nervenkitzel: Man steht auf einem Gitterrost 200 Meter über dem Abgrund und genießt den Blick auf die fallenden Wassermassen. In unmittelbarer Umgebung laden zahlreiche Wanderwege, Klettersteige und Naturlehrpfade zu weiteren Aktivitäten ein – die Malta Hochalmstraße ist ein idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren. Für Motorradfahrer eignet sich die Strecke besonders von Mai bis Oktober, wenn die Straße offen und schneefrei ist. Im Frühjahr können Bergwasserfälle auf voller Höhe bestaunt werden, während im Herbst die klare Sicht die Fernblicke noch schöner macht. Während der Wintermonate ist die Straße jedoch aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Strecke wurde ursprünglich in den 1970er-Jahren als Betriebsstraße für den Bau der Kölnbreinsperre angelegt. Heute ist sie ein Motorradmagnet in der Alpenregion, der sowohl fahrerisch als auch landschaftlich fasziniert. Die Geologie der Region ist von Granit und Gneis geprägt; entlang der Route prägen enge Schluchten, tosende Wasserfälle und steile Bergflanken das Bild. Rastmöglichkeiten bieten sich an mehreren Aussichtspunkten entlang der Strecke. Am Zielpunkt bei der Kölnbreinsperre lädt das Berghotel Malta mit Restaurant und Sonnenterrasse zur Einkehr und zum Übernachten ein. Tankmöglichkeiten gibt es im Tal, insbesondere im Ort Malta, der als Tor zur Hochalmstraße gilt. Die Umgebung ist durch Infozentren und vielfältige Informationsstellen touristisch hervorragend erschlossen – ideal auch für längere Aufenthalte im renaturierten Hochgebirgstal.
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