Die Panoramastraße von Starigrad-Paklenica bis kurz vor den Gipfel des Kojića glavica im Paklenica Nationalpark ist für Motorradfahrer ein echtes Erlebnis. Die Strecke schlängelt sich durch das beeindruckende Velebit-Gebirge, dessen raues Kalkgestein und felsige Klippen einzigartige Ausblicke auf die dalmatinische Küste bieten. Entlang der Strecke gibt es nur einige wenige Park- und Rastplätze mit fantastischem Blick auf Starigrad und das Meer. Während die ersten beiden unbefestigten Rastplätze oberhalb Starigrad eine grandiose Aussicht auf die Adria bieten, liegt der Parkplatz am Ende der Straße mitten im Nationalpark vor dem Gipfel vom Kojića glavica und ist ideal für eine entspannte Rast. Wenngleich der komplette Weg asphaltiert ist, benötigen einige steile Anstiege erhöhte Aufmerksamkeit - dennoch ist die Auffahrt für einen halbwegs geübten Motorradfahrer kein Problem.
Die Mautstraße am Südufer des Walchensees in Bayern führt entlang eines der schönsten und wildromantischsten Abschnitte des bayerischen Alpenvorlandes. Besonders für Motorradfahrer ist diese Strecke reizvoll, da sie kurvig und abwechslungsreich durch die herrliche Landschaft zwischen dem Walchensee und den angrenzenden Bergen verläuft. Die Straße ist asphaltiert und in gutem Zustand, sie ist ausschließlich für den motorisierten Verkehr gegen eine geringe Mautgebühr befahrbar. Mit dem Ticket zur hier entrichteten Maut kann man übrigens auch die Mautstraße Vorderriß - Wallgau befahren.
Die Umgebung zeichnet sich durch beeindruckende Natur aus: Am Südufer des türkisblauen Walchensees reihen sich Wälder, Felsen und steile Berghänge aneinander, während immer wieder das glitzernde Wasser zwischen den Bäumen durchscheint. Die Straße bietet zahlreiche Ausblicke auf das imposante Karwendel- und Wettersteingebirge. Frühling und Herbst gelten als besonders lohnende Reisezeiten, wenn die Natur erwacht oder die Laubwälder in kräftigen Farben leuchten, im Sommer locken klare Badestellen und angenehme Rastplätze.
Die Mautstraße hat historischen Bezug als ehemalige Verbindung zwischen den Orten Jachenau und Einsiedl und wurde traditionell für landwirtschaftliche Zwecke und Holztransporte genutzt. Auch die Rolle des Walchensees als bedeutendes Wasserkraftwerk prägt die Gegend bis heute. Einst lag hier eine wichtige Verbindung für Handel und Transport aus der Region.
Touristisch profitieren Motorradreisende von diversen Rastmöglichkeiten entlang der Strecke, an zahlreichen Haltebuchten lassen sich spektakuläre Fotomotive festhalten. In Einsiedl sowie im nahen Urfeld oder in der Jachenau gibt es Gasthäuser und Cafés für eine gemütliche Einkehr. Tankmöglichkeiten finden sich in Kochel oder in Wallgau, weshalb eine vorausschauende Planung ratsam ist. Die Strecke ist meist von März bis November geöffnet, kann aber je nach Witterung im Winter gesperrt sein.
Die Maut kann vor Ort oder in der Tourist-Information Jachenau entrichtet werden. Die geringe Verkehrsbelastung durch das Mautsystem sorgt für entspanntes Motorradfahren und ein naturnahes Erlebnis. Die abwechslungsreiche Strecke entlang des Südufers sollte dennoch mit besonderer Vorsicht befahren werden, da gelegentlich Wildwechsel oder Radfahrer unterwegs sind.
Die Mautstraße Vorderriß-Wallgau im südlichen Bayern ist ein Highlight für Motorradfahrer, die kurvenreiche Strecken und eindrucksvolle Naturerlebnisse suchen. Sie verläuft durch das Isartal im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und verbindet die urige Enklave Vorderriß mit dem beliebten Urlaubsort Wallgau im oberen Isartal. Die gut ausgebaute Straße windet sich durch die beeindruckende Kulisse der bayerischen Alpen, flankiert von dichten Wäldern, den wilden Flussläufen und schroffen Felsformationen. Gerade im Frühling und Herbst bieten die Laubfärbung der Bäume sowie die klare Gebirgsluft ein besonderes Fahrerlebnis.
Die Strecke ist saisonal befahrbar, üblicherweise von Frühling bis in den späten Herbst, da sie im Winter oft witterungsbedingt gesperrt ist. Motorradfahrer genießen während der Fahrt spektakuläre Blicke auf das Karwendelgebirge und die unberührte Natur des Isartals. Die Straße ist eine der letzten privat betriebenen Mautstraßen Bayerns, weshalb eine geringe Gebühr für die Durchfahrt fällig wird; dafür bleibt die Strecke meist wenig frequentiert. Mit dem Ticket zur hier entrichteten Maut kann man übrigens auch die Mautstraße an der Südseite des Walchensees befahren.
Historisch ist Vorderriß besonders, da dieser abgelegene Ort schon im 14. Jahrhundert als Grenzstation zwischen dem Herzogtum Bayern und Tirol Erwähnung fand. Heute erinnert noch das ehemalige Grenzhaus an diese Vergangenheit. Die Region war zudem ein wichtiger Durchgangs- und Handelsweg, der bis heute Traditionsbewusstsein und bayerische Gastlichkeit pflegt.
Für Motorradtouren bietet die Umgebung zahlreiche Möglichkeiten zur Rast: In Vorderriß gibt es das bekannte Gasthaus Post, das mit bayerischen Schmankerln und einer gemütlichen Terrasse einlädt. Tankstellen finden sich im nahen Wallgau sowie im etwa 30 Kilometer entfernten Lenggries. Die Strecke selbst bietet immer wieder Gelegenheiten für kurze Stopps, um die wilde Isar, urige Almhütten oder einfach das Panorama zu genießen. Wer weiterfährt, gelangt schnell in das Herz der Alpenregion oder zu weiteren berühmten Alpenpässen.
Die Malta Hochalmstraße im österreichischen Bundesland Kärnten gilt als eine der eindrucksvollsten Motorradstrecken der Alpenregion. Die rund 14,4 Kilometer lange Panoramastraße schlängelt sich von 911 Meter auf bis zu 1.933 Meter Seehöhe hinauf und führt durch das beeindruckende Maltatal, das als Tal der stürzenden Wasserfälle bekannt ist. Die Strecke ist mautpflichtig, aber die Gebühren lohnen sich: Zahlreiche Kehren, sechs spektakuläre, in den Fels gehauene Tunnel und atemberaubende Ausblicke machen die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Straße endet bei Österreichs höchster Staumauer, der Kölnbreinsperre, die auch besichtigt werden kann. Hier bietet eine Aussichtsplattform, der sogenannte „Air Walk“, einen besonderen Nervenkitzel: Man steht auf einem Gitterrost 200 Meter über dem Abgrund und genießt den Blick auf die fallenden Wassermassen. In unmittelbarer Umgebung laden zahlreiche Wanderwege, Klettersteige und Naturlehrpfade zu weiteren Aktivitäten ein – die Malta Hochalmstraße ist ein idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren.
Für Motorradfahrer eignet sich die Strecke besonders von Mai bis Oktober, wenn die Straße offen und schneefrei ist. Im Frühjahr können Bergwasserfälle auf voller Höhe bestaunt werden, während im Herbst die klare Sicht die Fernblicke noch schöner macht. Während der Wintermonate ist die Straße jedoch aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Die Strecke wurde ursprünglich in den 1970er-Jahren als Betriebsstraße für den Bau der Kölnbreinsperre angelegt. Heute ist sie ein Motorradmagnet in der Alpenregion, der sowohl fahrerisch als auch landschaftlich fasziniert. Die Geologie der Region ist von Granit und Gneis geprägt; entlang der Route prägen enge Schluchten, tosende Wasserfälle und steile Bergflanken das Bild.
Rastmöglichkeiten bieten sich an mehreren Aussichtspunkten entlang der Strecke. Am Zielpunkt bei der Kölnbreinsperre lädt das Berghotel Malta mit Restaurant und Sonnenterrasse zur Einkehr und zum Übernachten ein. Tankmöglichkeiten gibt es im Tal, insbesondere im Ort Malta, der als Tor zur Hochalmstraße gilt. Die Umgebung ist durch Infozentren und vielfältige Informationsstellen touristisch hervorragend erschlossen – ideal auch für längere Aufenthalte im renaturierten Hochgebirgstal.