Die Strecke über die Windische Höhe, durch den Moschbacher Boden am Farchtensee vorbei nach Weißenbach ist ideal für Motorradfahrer, die entspannt durch die Natur kurven wollen: Kurvenreiche Passagen, gut ausgebaute Straßen und eine atemberaubende Aussicht auf die Gailtaler Alpen prägen diese Route.
Die Windische Höhe ist ein malerisch gelegener Alpenpass in Kärnten, Österreich, auf rund 1.110 Metern Seehöhe. Er verbindet die Regionen Gailtal und Drautal und ist besonders bei Motorradfahrern wegen seiner gut ausgebauten Straße, der abwechslungsreichen Landschaft und der angenehmen Höhenlage beliebt.
Der Moschbacher Boden liegt auf einer Höhe von etwa 1116 Metern im südlichen Österreich, eingebettet in die malerischen Ausläufer der Gurktaler Alpen. Der Pass bildet eine kleine, aber feine Verbindungsstrecke zwischen den Orten der Umgebung und wird von Motorradfahrern vor allem als verstecktes Juwel inmitten einer reizvollen Naturlandschaft geschätzt. Aufgrund seiner eher abgelegenen Lage ist der Moschbacher Boden besonders für alle geeignet, die abseits der großen Straßen unterwegs sein möchten.
Der Farchtensee bietet ein malerisches Panorama und lädt zu kurzen Stopps ein. Eine Tankstelle befindet sich in der Nähe von Weißenbach. Die Route ist generell wenig befahren, was entspanntes Cruisen ermöglicht.
Der Schotterweg durch das Innere Wimitztal in Kärnten gilt unter Motorradfahrern als echter Geheimtipp für ein kleines Offroad-Abenteuer. Die Strecke führt durch ein noch wenig erschlossenes Tal im Bezirk Sankt Veit an der Glan und bietet mit rund 7 Kilometer unbefestigter Strecke entlang des Wimitzbaches bis zur Gritschbrücke abwechslungsreiche Abschnitte als auch eindrucksvolle Naturerlebnisse
Das Wimitztal ist geprägt von einer uralten Kulturlandschaft und dichten Wäldern, durch die mehrere kleine Ortschaften liegen, darunter Wimitz selbst. Historisch war die Region lange Zeit landwirtschaftlich geprägt, viele alte Höfe und teils verlassene Gehöfte prägen das Bild. Im weiteren Verlauf des Tals passiert man kleine Bachläufe, felsige Hänge und immer wieder breite Lichtungen, die zu kurzen Pausen einladen.
Der Leobengraben mit seiner markanten Schotterpassage als Verbindung zur Nockalmstraße gilt unter Motorradfahrern als Geheimtipp fernab der großen Touristenströme. Die Strecke bietet teils anspruchsvolle Schotterabschnitte, die einen Hauch von Abenteuer vermitteln – besonders beliebt zwischen Frühling und Herbst, wenn die Strecke schnee- und eisfrei ist. In der Übergangszeit können Restschnee oder nasses Laub für zusätzliche Herausforderung sorgen, während im Hochsommer die kühle Waldluft willkommen ist.
Historisch gesehen war der Leobengraben lange Zeit eine Verbindungsstrecke für Holzfäller und Hirten – dementsprechend naturbelassen präsentiert sich die Umgebung heute noch. Die Region gehört zum Biosphärenpark Nockberge. Charakteristisch ist die abwechslungsreiche Landschaft mit dichten Wäldern, saftigen Almen und beeindruckenden Felspartien. Immer wieder geben sich entlang der Strecke weite Ausblicke ins Tal und auf die sanften Kuppen der Nockberge.
ACHTUNG:
Die Nockalmstraße kann über den Leobengraben zwar erreicht werden, die Zufahrt wird jedoch durch eine Schrankenanlage unterbunden - diese lässt sich nur mit einem gültigen Mautticket der Nockalmstraße passieren. Sofern dies nicht vorliegt, sollte man den Leobengraben von der Nockalmstraße aus kommend befahren, da sich die Schranke von dieser Richtung kommend automatisch öffnet.
Die Goldeck Panoramastraße in Österreich ist ein beliebter Treffpunkt für Motorradfahrer und bietet schon auf den ersten Metern ein beeindruckendes Panorama über das Drautal bis hin zu den Julischen Alpen. Die kurvenreiche, gut ausgebaute Straße schlängelt sich vom Ort Zlan bei Spittal an der Drau hinauf auf eine Höhe von rund 1.900 Metern. Während der schneefreien Monate, in der Regel von Mai bis Oktober, ist die Strecke meist befahrbar und wird besonders in den Sommermonaten gerne von Bikern aus ganz Europa angefahren. Im Winter bleibt die Straße aufgrund der Lawinengefahr und extremen Witterungsbedingungen gesperrt.
Die Umgebung zeichnet sich durch eine markante, alpine Landschaft aus. Die Route führt durch dichte Wälder und über weite Almflächen, vorbei an Felswänden und mit Ausblick auf die Berge Kärntens. Der Goldeck ist Teil der Gailtaler Alpen und zählt zu den ältesten bewohnten Bergregionen Kärntens. Bereits die Römer nutzten den Berg für ihren Fernhandel. Heute noch findet man Spuren alter Wege und Almen, zudem erinnern historische Schautafeln an die Geschichte und Bedeutung der Gegend als regionales Erholungs- und Wintersportzentrum.
Motorradfahrer schätzen nicht nur das sportliche Fahrerlebnis, sondern auch die gute Infrastruktur entlang der Panoramastraße. Es gibt mehrere Parkbuchten mit Rastplätzen, kleine Gasthäuser und Almhütten bieten regionale Spezialitäten und kühle Getränke. In der Nähe der Talstation befinden sich Tankstellen sowie größere Gastronomiebetriebe. Insgesamt eignet sich die Goldeck Panoramastraße ideal als Zwischenstopp oder Ausgangspunkt für weitere Touren in den Kärntner Alpen.