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Suchergebnisse zu "Österreich" (Land)

Mautstraße Hinterriss-Eng (AT)

Österreich
  12 km
  00:12 Std
  Mautstraße
Die Mautstraße Hinterriss-Eng zählt zu den landschaftlich reizvollsten Motorradstrecken Österreichs und führt in das Herz des Alpenparks Karwendel. Motorradfahrer erwartet hier eine etwa 15 Kilometer lange, gut ausgebaute Straße, die sich kurvenreich durch ein idyllisches Hochtal im Naturpark schlängelt. Die Strecke ist gebührenpflichtig und in der Regel von Mai bis Oktober befahrbar, je nach Schneelage. Die Tour ist besonders im Frühling und Herbst ein Highlight, wenn sich die umgebenden Wälder im satten Grün oder in bunten Herbstfarben zeigen. Historisch gesehen war die Eng-Alm schon im Mittelalter eine bedeutende Almwirtschaft, heute ist sie ein beliebt besuchtes Ziel und idealer Ausgangspunkt für Wanderungen. Die Geologie der Region wird von typischen Karwendel-Kalken geprägt, die für steile Felswände, tiefe Schluchten und ausgeprägte Schotterfluren sorgen. Besonders beeindruckend sind die spektakulären Blicke auf das mächtige Karwendelmassiv und das große Ahornboden-Gebiet mit bis zu 600 Jahre alten Berg-Ahornen. Für Motorradfahrer ist die Infrastruktur sehr gut: Direkt an der Strecke und vor allem in der Eng gibt es mehrere Parkplätze, Einkehrmöglichkeiten wie das Alpengasthaus Eng und die traditionelle Eng-Alm, wo Tiroler Spezialitäten serviert werden. Rastplätze und informative Schautafeln zur Flora, Fauna und Geologie machen den Stopp lohnenswert. Eine Tankstelle befindet sich jedoch erst im etwa 20 Kilometer entfernten Vorderriss beziehungsweise in Krün, daher sollte die Spritversorgung im Vorfeld bedacht werden. Der Ort selbst ist autofrei, das Motorrad muss am zentralen Parkplatz abgestellt werden. Die Mautstraße ist ein beliebtes Ziel für Tagesfahrten und Teil zahlreicher Panoramastrecken im Grenzgebiet zu Deutschland. In der Umgebung locken Wanderwege, Mountainbike-Routen und traumhafte Fotospots. Aufgrund des geschützten Naturraums ist das Übernachten nur auf ausgewiesenen Plätzen gestattet. Die Ruhe, frische Bergluft und die beeindruckende Naturlandschaft machen die Fahrt für Motorradfahrer zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Achenpass (DE)

Deutschland/Österreich
  4 km
  00:02 Std
  Bergpass
Der Achenpass verbindet Bayern mit Tirol und ist eine beliebte Strecke für Motorradfahrer, die die Mischung aus Kurven, Steigungen und beeindruckender Alpenkulisse schätzen. Die Strecke zwischen dem bayerischen Tegernseer Tal und dem österreichischen Achental bietet ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Touren und ist für den Verkehr das ganze Jahr über geöffnet – im Winter allerdings mit gelegentlichen Sperrungen bei starkem Schneefall. Landschaftlich geprägt wird die Region durch waldreiche Hänge, Almflächen und den Ausblick auf die nahen Gipfel der Bayerischen Voralpen. Geologisch liegt der Pass auf einer tektonischen Störungslinie, was das Landschaftsbild besonders abwechslungsreich macht. Historisch verlief hier schon im Mittelalter eine wichtige Handelsroute, die heute noch durch den Verlauf der Straße nachvollziehbar ist. Motorradfahrer finden entlang der Strecke verschiedene Einkehrmöglichkeiten, insbesondere Gasthöfe und Cafés rund um den Pass und in den angrenzenden Orten wie Kreuth und Achenkirch. Tankstellen befinden sich sowohl im deutschen als auch im österreichischen Teil der Route, größere Werkstätten sind im nahen Tegernsee oder in Maurach. Ein touristisches Highlight ist die Kombination aus Passfahrt und dem Besuch des nahen Achensees, der mit zahlreichen Freizeitangeboten lockt.

Zillertaler Höhenstraße (AT)

Österreich
  22 km
  00:39 Std
  Mautstraße
Die Zillertaler Höhenstraße in Österreich ist eine der bekanntesten Alpen-Mautstraßen und ein echtes Highlight für Motorradfahrer, die kurvenreiche Straßen und beeindruckende Panoramen lieben. Die rund 20 Kilometer lange Strecke erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 1.500 und 2.020 Metern und bietet zahlreiche Haarnadelkurven, steile Anstiege und beeindruckende Ausblicke auf das Zillertal sowie die umliegende Alpenlandschaft. Die Fahrt eignet sich von Mai bis Oktober, da die Straße in den Wintermonaten aufgrund von Schnee und Lawinengefahr gesperrt ist. Touristisch bietet die Höhenstraße mehrere Aussichtspunkte, die grandiose Blicke auf die Zillertaler Alpen ermöglichen. Besonders hervorzuheben sind der Melchboden, der einen Rundblick bis zum Alpenhauptkamm gewährt, und die zahlreichen urigen Almhütten entlang der Strecke. Dort können sich Motorradfahrer bei regionalen Spezialitäten stärken und die Sonne auf den Terrassen genießen. Rastmöglichkeiten wie die Hirschbichlalm oder die beliebte Zirmstadl-Hütte laden zum Verweilen ein. Historisch wurde die Zillertaler Höhenstraße in den 1960er Jahren erbaut, ursprünglich als Zufahrtsweg für die Bauern zu ihren Almen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Straße zu einer Touristenattraktion, die jährlich tausende Besucher, darunter auch viele Motorradfahrer, anzieht. Die geologische Vielfalt reicht von grünen Almwiesen über felsige Hänge bis hin zu alpinen Wäldern und Bächen. Die Infrastruktur entlang der Höhenstraße ist auf den touristischen Bedarf abgestimmt: Neben mehreren Parkplätzen und Einkehrmöglichkeiten gibt es in den Talorten Tankstellen, während an der Straße selbst vor allem Einkehr und Rast im Vordergrund stehen. Öffentliche Toiletten und gelegentliche Busverbindungen in den Sommermonaten ergänzen das Angebot. Die Fahrt auf der Mautstraße ist gebührenpflichtig, Tickets sind an mehreren Zahlstellen erhältlich.

Malta Hochalmstraße (AT)

Österreich
  13 km
  00:17 Std
  Bergpass
Die Malta Hochalmstraße im österreichischen Bundesland Kärnten gilt als eine der eindrucksvollsten Motorradstrecken der Alpenregion. Die rund 14,4 Kilometer lange Panoramastraße schlängelt sich von 911 Meter auf bis zu 1.933 Meter Seehöhe hinauf und führt durch das beeindruckende Maltatal, das als Tal der stürzenden Wasserfälle bekannt ist. Die Strecke ist mautpflichtig, aber die Gebühren lohnen sich: Zahlreiche Kehren, sechs spektakuläre, in den Fels gehauene Tunnel und atemberaubende Ausblicke machen die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Straße endet bei Österreichs höchster Staumauer, der Kölnbreinsperre, die auch besichtigt werden kann. Hier bietet eine Aussichtsplattform, der sogenannte „Air Walk“, einen besonderen Nervenkitzel: Man steht auf einem Gitterrost 200 Meter über dem Abgrund und genießt den Blick auf die fallenden Wassermassen. In unmittelbarer Umgebung laden zahlreiche Wanderwege, Klettersteige und Naturlehrpfade zu weiteren Aktivitäten ein – die Malta Hochalmstraße ist ein idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren. Für Motorradfahrer eignet sich die Strecke besonders von Mai bis Oktober, wenn die Straße offen und schneefrei ist. Im Frühjahr können Bergwasserfälle auf voller Höhe bestaunt werden, während im Herbst die klare Sicht die Fernblicke noch schöner macht. Während der Wintermonate ist die Straße jedoch aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Strecke wurde ursprünglich in den 1970er-Jahren als Betriebsstraße für den Bau der Kölnbreinsperre angelegt. Heute ist sie ein Motorradmagnet in der Alpenregion, der sowohl fahrerisch als auch landschaftlich fasziniert. Die Geologie der Region ist von Granit und Gneis geprägt; entlang der Route prägen enge Schluchten, tosende Wasserfälle und steile Bergflanken das Bild. Rastmöglichkeiten bieten sich an mehreren Aussichtspunkten entlang der Strecke. Am Zielpunkt bei der Kölnbreinsperre lädt das Berghotel Malta mit Restaurant und Sonnenterrasse zur Einkehr und zum Übernachten ein. Tankmöglichkeiten gibt es im Tal, insbesondere im Ort Malta, der als Tor zur Hochalmstraße gilt. Die Umgebung ist durch Infozentren und vielfältige Informationsstellen touristisch hervorragend erschlossen – ideal auch für längere Aufenthalte im renaturierten Hochgebirgstal.
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