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Details
Beschreibung
Lage und Allgemeines
Die Mautstraße am Südufer des Walchensees, auch als "Jachenau-Mautstraße" bekannt, verbindet die Jachenau mit dem Walchenseeufer und verläuft idyllisch südlich des Walchensees in Oberbayern. Die Mautstraße befindet sich auf einer Höhe von rund 803 Metern und bietet besonders für Motorradfahrer eine attraktive Alternative zu den stark befahrenen Nordrouten rund um den See. Sie ist landschaftlich reizvoll eingebettet zwischen den Bergen des bayerischen Alpenvorlandes und eröffnet immer wieder herrliche Ausblicke auf das glasklare, türkisfarbene Wasser des Walchensees.
Streckenführung und Schwierigkeit
Die etwa 11 Kilometer lange, asfaltierte Straße schlängelt sich in sanften Kurven durch die wunderschöne Süduferlandschaft und ist für sämtliche Straßenmotorräder problemlos befahrbar. Mit wenigen engen Kurven und mäßigen Steigungen stellt sie keine fahrerischen Herausforderungen dar – Denzel-Wertung etwa 1–2, also einfach. Wer es jedoch naturnah und ruhig liebt, wird hier auf seine Kosten kommen. Besonders im Hochsommer ist das Motorradfahren am frühen Morgen oder späten Nachmittag zu empfehlen, da dann wenig Verkehr herrscht.
Jahreszeitliche Besonderheiten
Die Straße ist saisonal geöffnet – meist von Anfang April bis Ende Oktober –, kann jedoch bei starkem Schneefall oder Nässe gesperrt sein. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter stabil und die Temperaturen angenehm sind. Frühling und Herbst zeigen sich besonders eindrucksvoll mit der Blüte oder dem bunten Laub der umliegenden Wälder, die imposanten Berge spiegeln sich dann im See.
Historische Hintergründe
Die Verbindung zwischen Walchensee und Jachenau war lange Zeit nur ein einfacher Fahrweg für die Landwirtschaft und Handwerker der Region. Die Erschließung als Mautstraße erfolgte, um den sanften Tourismus zu fördern und den Verkehrsfluss der Anlieger effizient zu lenken. Heute ist die Strecke ein beliebtes Ausflugsziel für Erholungssuchende und Motorradfahrer, die die ruhige Alternative zu den Hauptstraßen schätzen.
Geologie und Landschaft
Das Walchenseegebiet zählt geologisch zu den Kalkalpen. Entlang der Strecke prägen bewaldete Berghänge, markante Felsformationen und alpine Wiesen das Bild. Für Motorradfahrer besonders beeindruckend: die weiten Blicke auf den türkisblauen See, das Karwendelgebirge im Süden und die markanten Felsen der Herzogstand-Heimgarten-Gruppe im Norden. Zahlreiche kleine Haltebuchten laden zu Fotostopps ein.
Infrastruktur
Direkt an der Mautstraße gibt es nur wenige Rastmöglichkeiten. Am Ufer stehen kleinere Parkbuchten zur Verfügung, die sich für Pausen oder kurze Spaziergänge anbieten. Gastronomische Betriebe wie Wirtshäuser und Cafés finden sich primär am Ostufer des Walchensees und in der Jachenau. Tankstellen gibt es in Kochel am See und Bad Tölz, daher empfiehlt sich eine vorausschauende Planung für längere Motorradtouren durch die Region.
Kosten / Gebühren
Derzeit wird für die Befahrung der Walchensee-Süduferstraße eine Maut erhoben, die sich für Motorräder auf rund 6 Euro pro Fahrt beläuft (Stand 2024). Die Zahlung erfolgt an einer Mautstelle am Beginn der Mautstrecke. Für Kurzstrecken oder die reine Nutzung zum Seezugang gibt es spezielle Tarife für Tagesbesucher.
Fazit
Die Mautstraße am Walchensee Südufer bietet Motorradfahrern ein entspanntes und landschaftlich eindrucksvolles Fahrerlebnis: einfache Strecke, wenig Verkehr, zauberhafte Ausblicke auf einen der schönsten Seen Bayerns und unmittelbare Nähe zu abwechslungsreicher Natur – ein echter Geheimtipp für Genießer und Fotografen.
Beschreibung
Die Mautstraße am Südufer des Walchensees in Bayern führt entlang eines der schönsten und wildromantischsten Abschnitte des bayerischen Alpenvorlandes. Besonders für Motorradfahrer ist diese Strecke reizvoll, da sie kurvig und abwechslungsreich durch die herrliche Landschaft zwischen dem Walchensee und den angrenzenden Bergen verläuft. Die Straße ist asphaltiert und in gutem Zustand, sie ist ausschließlich für den motorisierten Verkehr gegen eine geringe Mautgebühr befahrbar. Mit dem Ticket zur hier entrichteten Maut kann man übrigens auch die Mautstraße Vorderriß - Wallgau befahren.
Die Umgebung zeichnet sich durch beeindruckende Natur aus: Am Südufer des türkisblauen Walchensees reihen sich Wälder, Felsen und steile Berghänge aneinander, während immer wieder das glitzernde Wasser zwischen den Bäumen durchscheint. Die Straße bietet zahlreiche Ausblicke auf das imposante Karwendel- und Wettersteingebirge. Frühling und Herbst gelten als besonders lohnende Reisezeiten, wenn die Natur erwacht oder die Laubwälder in kräftigen Farben leuchten, im Sommer locken klare Badestellen und angenehme Rastplätze.
Die Mautstraße hat historischen Bezug als ehemalige Verbindung zwischen den Orten Jachenau und Einsiedl und wurde traditionell für landwirtschaftliche Zwecke und Holztransporte genutzt. Auch die Rolle des Walchensees als bedeutendes Wasserkraftwerk prägt die Gegend bis heute. Einst lag hier eine wichtige Verbindung für Handel und Transport aus der Region.
Touristisch profitieren Motorradreisende von diversen Rastmöglichkeiten entlang der Strecke, an zahlreichen Haltebuchten lassen sich spektakuläre Fotomotive festhalten. In Einsiedl sowie im nahen Urfeld oder in der Jachenau gibt es Gasthäuser und Cafés für eine gemütliche Einkehr. Tankmöglichkeiten finden sich in Kochel oder in Wallgau, weshalb eine vorausschauende Planung ratsam ist. Die Strecke ist meist von März bis November geöffnet, kann aber je nach Witterung im Winter gesperrt sein.
Die Maut kann vor Ort oder in der Tourist-Information Jachenau entrichtet werden. Die geringe Verkehrsbelastung durch das Mautsystem sorgt für entspanntes Motorradfahren und ein naturnahes Erlebnis. Die abwechslungsreiche Strecke entlang des Südufers sollte dennoch mit besonderer Vorsicht befahren werden, da gelegentlich Wildwechsel oder Radfahrer unterwegs sind.
Weitere Informationen unter https://www.jachenau.de/mautstrasse-walchensee-suedufer