Touren-Clips

Mautstraße Vorderriß-Wallgau (DE)

Deutschland
  11 km
  00:10 Std
  Mautstraße
Die Mautstraße Vorderriß-Wallgau im südlichen Bayern ist ein Highlight für Motorradfahrer, die kurvenreiche Strecken und eindrucksvolle Naturerlebnisse suchen. Sie verläuft durch das Isartal im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und verbindet die urige Enklave Vorderriß mit dem beliebten Urlaubsort Wallgau im oberen Isartal. Die gut ausgebaute Straße windet sich durch die beeindruckende Kulisse der bayerischen Alpen, flankiert von dichten Wäldern, den wilden Flussläufen und schroffen Felsformationen. Gerade im Frühling und Herbst bieten die Laubfärbung der Bäume sowie die klare Gebirgsluft ein besonderes Fahrerlebnis. Die Strecke ist saisonal befahrbar, üblicherweise von Frühling bis in den späten Herbst, da sie im Winter oft witterungsbedingt gesperrt ist. Motorradfahrer genießen während der Fahrt spektakuläre Blicke auf das Karwendelgebirge und die unberührte Natur des Isartals. Die Straße ist eine der letzten privat betriebenen Mautstraßen Bayerns, weshalb eine geringe Gebühr für die Durchfahrt fällig wird; dafür bleibt die Strecke meist wenig frequentiert. Mit dem Ticket zur hier entrichteten Maut kann man übrigens auch die Mautstraße an der Südseite des Walchensees befahren. Historisch ist Vorderriß besonders, da dieser abgelegene Ort schon im 14. Jahrhundert als Grenzstation zwischen dem Herzogtum Bayern und Tirol Erwähnung fand. Heute erinnert noch das ehemalige Grenzhaus an diese Vergangenheit. Die Region war zudem ein wichtiger Durchgangs- und Handelsweg, der bis heute Traditionsbewusstsein und bayerische Gastlichkeit pflegt. Für Motorradtouren bietet die Umgebung zahlreiche Möglichkeiten zur Rast: In Vorderriß gibt es das bekannte Gasthaus Post, das mit bayerischen Schmankerln und einer gemütlichen Terrasse einlädt. Tankstellen finden sich im nahen Wallgau sowie im etwa 30 Kilometer entfernten Lenggries. Die Strecke selbst bietet immer wieder Gelegenheiten für kurze Stopps, um die wilde Isar, urige Almhütten oder einfach das Panorama zu genießen. Wer weiterfährt, gelangt schnell in das Herz der Alpenregion oder zu weiteren berühmten Alpenpässen.

Malta Hochalmstraße (AT)

Österreich
  13 km
  00:17 Std
  Bergpass
Die Malta Hochalmstraße im österreichischen Bundesland Kärnten gilt als eine der eindrucksvollsten Motorradstrecken der Alpenregion. Die rund 14,4 Kilometer lange Panoramastraße schlängelt sich von 911 Meter auf bis zu 1.933 Meter Seehöhe hinauf und führt durch das beeindruckende Maltatal, das als Tal der stürzenden Wasserfälle bekannt ist. Die Strecke ist mautpflichtig, aber die Gebühren lohnen sich: Zahlreiche Kehren, sechs spektakuläre, in den Fels gehauene Tunnel und atemberaubende Ausblicke machen die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Straße endet bei Österreichs höchster Staumauer, der Kölnbreinsperre, die auch besichtigt werden kann. Hier bietet eine Aussichtsplattform, der sogenannte „Air Walk“, einen besonderen Nervenkitzel: Man steht auf einem Gitterrost 200 Meter über dem Abgrund und genießt den Blick auf die fallenden Wassermassen. In unmittelbarer Umgebung laden zahlreiche Wanderwege, Klettersteige und Naturlehrpfade zu weiteren Aktivitäten ein – die Malta Hochalmstraße ist ein idealer Ausgangspunkt für erlebnisreiche Touren. Für Motorradfahrer eignet sich die Strecke besonders von Mai bis Oktober, wenn die Straße offen und schneefrei ist. Im Frühjahr können Bergwasserfälle auf voller Höhe bestaunt werden, während im Herbst die klare Sicht die Fernblicke noch schöner macht. Während der Wintermonate ist die Straße jedoch aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Strecke wurde ursprünglich in den 1970er-Jahren als Betriebsstraße für den Bau der Kölnbreinsperre angelegt. Heute ist sie ein Motorradmagnet in der Alpenregion, der sowohl fahrerisch als auch landschaftlich fasziniert. Die Geologie der Region ist von Granit und Gneis geprägt; entlang der Route prägen enge Schluchten, tosende Wasserfälle und steile Bergflanken das Bild. Rastmöglichkeiten bieten sich an mehreren Aussichtspunkten entlang der Strecke. Am Zielpunkt bei der Kölnbreinsperre lädt das Berghotel Malta mit Restaurant und Sonnenterrasse zur Einkehr und zum Übernachten ein. Tankmöglichkeiten gibt es im Tal, insbesondere im Ort Malta, der als Tor zur Hochalmstraße gilt. Die Umgebung ist durch Infozentren und vielfältige Informationsstellen touristisch hervorragend erschlossen – ideal auch für längere Aufenthalte im renaturierten Hochgebirgstal.

Sölkpass (AT)

Österreich
  38 km
  00:35 Std
  Bergpass
Der Sölkpass verbindet das Ennstal in der Steiermark mit dem Murtal und ist mit seinen 1.788 Metern Höhe ein beliebter und abwechslungsreicher Bergpass für Motorradfahrer in Österreich. Die Strecke schlängelt sich durch die südlichen Niederen Tauern und bietet zahlreiche Kurven, die fahrerisches Können und Konzentration fordern. Die frische Gebirgsluft und die atemberaubende Aussicht auf unberührte Alpenlandschaften machen die Fahrt besonders reizvoll. Rund um den Pass findet man zahlreiche Fotomotive, angefangen bei sanften Almen bis zu steilen Felswänden. Touristisch punktet der Sölkpass durch seine vergleichsweise geringe Verkehrsdichte, wodurch sich entspannte Touren genießen lassen. Die Region lädt außerdem zum Wandern, Radfahren und Erkunden von urigen Bergdörfern ein. Für Motorradfahrer sind kleinere Lokale, Hütten und Gasthäuser entlang der Strecke vorhanden, die regionale Spezialitäten bieten und zu einer Rast einladen. Aufgrund der ländlichen Infrastruktur empfiehlt es sich, frühzeitig zu tanken, da Tankstellen im unmittelbaren Passbereich nicht vorhanden sind. Der Sölkpass ist meist nur von Mai bis Oktober befahrbar, da er im Winter aufgrund von Schneemengen gesperrt wird. In der Saison kann es zu wetterbedingten Sperrungen kommen, weshalb die Überprüfung der aktuellen Bedingungen vor Anreise ratsam ist. Der Pass ist ein Teil einer alten Handelsroute, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückreichen und somit nicht nur landschaftlich, sondern auch historisch interessant. Geologisch kennzeichnen den Sölkpass eindrucksvolle Gesteinsformationen und alpine Vegetation, die sich mit der Höhe stetig verändern. Die Fahrt eröffnet weite Ausblicke auf tiefe Täler und den Naturpark Sölktäler, der mit wilden Bächen, Almwiesen und Wäldern ein besonderes Naturerlebnis bietet. Wer sich eine Pause gönnt, kann an klaren Tagen ein spektakuläres Panorama genießen und die ursprüngliche Natur der Tauernregion erleben.

Ravno Podolje Pass (HR)

Kroatien
  5 km
  00:05 Std
  Bergpass
Der Ravno Podolje Pass im Herzen Kroatiens ist ein landschaftlich reizvoller Bergpass, der vor allem Motorradfahrer begeistert. Die Region zeichnet sich durch sanfte Kurven und gut ausgebaute Straßen aus, die Teil der historischen Lujzijana-Straße sind. Diese wurde im frühen 19. Jahrhundert als wichtige Verbindung zwischen Karlovac und Rijeka gebaut und zählt heute zu den schönsten Routen für eine Motorradtour in Kroatien. Die Strecke führt durch eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft und lässt immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die grünen Täler und die Karstlandschaften der Umgebung zu. Motorradfahrer erleben hier besonders im Frühjahr und Herbst ideale Bedingungen, wenn das Wetter angenehm mild ist und die Straßen frei von Schnee oder starkem Tourismusverkehr sind. Im Winter kann der Pass durch seine Höhenlage jedoch witterungsbedingt schwierig zu befahren sein, was für alle, die eine anspruchsvolle Tour suchen, einen zusätzlichen Reiz, aber auch Vorsicht erforderlich macht. Entlang der traditionellen Reiseroute finden sich vereinzelt kleine Gasthäuser und Rastmöglichkeiten, in denen regionale Spezialitäten und Getränke serviert werden. Tankstellen und Einkaufsmöglichkeiten sind vorrangig in den größeren Orten vor und nach dem Pass vorhanden, während direkt am Pass die Infrastruktur eher minimalistisch ausfällt. Die umliegenden Wälder, Felsen und Karsterscheinungen bieten Gelegenheit für kurze Wanderungen und Fotopausen in einer nahezu unberührten Natur. Der Ravno Podolje Pass ist nicht nur für seine Fahrdynamik bekannt, sondern auch für die Geschichte, die ihn mit der Entwicklung des kroatischen Binnenlandes verbindet. Die Lujzijana, benannt nach der österreichischen Kaiserin Maria Ludovica, trug wesentlich zur wirtschaftlichen Erschließung der Region bei und bringt Motorradreisende noch heute auf Spuren alter Handelswege durch ein echtes Naturjuwel.
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