
Beschreibung
Schöne Route von Fužine in Kroatien nach Tegernsee - wo möglich abseits vom Verkehr und auf landschaftlich reizvollen Straßen. Vorteil der Route - selbst an Stauwochenenden mitten in der Ferienzeit ist hier nicht mit Verzögerungen zu rechnen. Von Fužine aus startet die Route am See Lokvarsko jezero vorbei Richtung Delnice und von dort aus recht kurvig an Mali Lug vorbei über die beiden Pässe Cilj und Kozji Vrh zur slowenischen Grenze, die dann bei Prezid passiert wird.
In Slovenien folgt man der Straße und läßt Cerknica, Idrija und Tolmin hinter sich, bis man den Grenzpass Sedlo Učja überquert und damit Italien erreicht. Hier schließt sich unmittelbar der eher unbekannte Sella Carnizza Pass an, der stellenweise sehr eng, zum Teil einspurig und oft von Schlaglöchern in Mitleidenschaft gezogen ist - entsprechend aufmerksam muss hier gefahren werden (siehe Tour-Clips). Ist der Pass erstmal gemeistert, geht der Weg weiter über Resiutta, Dogna und Pontebba, wo dann die Auffahrt zum Naßfeldpass beginnt, der uns über die Grenze nach Österreich bringt.
Hier folgt man nun der Route Richtung Kötschach und erreicht nach dem Gailbergsattel Lienz, das Richtung Matrei verlassen wird. Der nun folgende Felbertauerntunnel ist zwar mautpflichtig, aber meist mit so wenig Verkehr behaftet, daß die Wartezeit an der Mautstelle kaum ins Gewicht fällt. Nach dem Tunnel erreicht man nach einigen Kilometern auf der Felbertauernstraße den Ort Matrei, wo sich unmittelbar der Pass Thurn anschließt, den man Richtung Kitzbühel passiert. Hat man danach St. Johann und Kufstein hinter sich gelassen, ist der Rest der Strecke über den Ursprungpass und durch Bayrischzell sowie Schliersee nach Tegernsee nur noch ein Katzensprung.
Wegpunkte
Start | Općina Fužine (Kroatien) | |
Cilj (867m) | ||
Kozji Vrh (917m) | ||
Sedlo Učja (733m) | ||
Sella Carnizza (1086m) | ||
Naßfeldpass (Passo di Pramollo) (1541m) | ||
Gailbergsattel (973m) | ||
Felbertauernstraße (Mautstelle Südportal) (1650m) | ||
Felbertauern (1632m) | ||
Pass Thurn (1273m) | ||
Marblinger Höhe (701m) | ||
Ursprungpass (849m) | ||
Sportalm Bayrischzell | ||
Ziel | Tegernsee (Deutschland) |
Beschreibung
Schöne Route von Fužine in Kroatien nach Tegernsee - wo möglich abseits vom Verkehr und auf landschaftlich reizvollen Straßen. Vorteil der Route - selbst an Stauwochenenden mitten in der Ferienzeit ist hier nicht mit Verzögerungen zu rechnen. Von Fužine aus startet die Route am See Lokvarsko jezero vorbei Richtung Delnice und von dort aus recht kurvig an Mali Lug vorbei über die beiden Pässe Cilj und Kozji Vrh zur slowenischen Grenze, die dann bei Prezid passiert wird.
In Slovenien folgt man der Straße und läßt Cerknica, Idrija und Tolmin hinter sich, bis man den Grenzpass Sedlo Učja überquert und damit Italien erreicht. Hier schließt sich unmittelbar der eher unbekannte Sella Carnizza Pass an, der stellenweise sehr eng, zum Teil einspurig und oft von Schlaglöchern in Mitleidenschaft gezogen ist - entsprechend aufmerksam muss hier gefahren werden (siehe Tour-Clips). Ist der Pass erstmal gemeistert, geht der Weg weiter über Resiutta, Dogna und Pontebba, wo dann die Auffahrt zum Naßfeldpass beginnt, der uns über die Grenze nach Österreich bringt.
Hier folgt man nun der Route Richtung Kötschach und erreicht nach dem Gailbergsattel Lienz, das Richtung Matrei verlassen wird. Der nun folgende Felbertauerntunnel ist zwar mautpflichtig, aber meist mit so wenig Verkehr behaftet, daß die Wartezeit an der Mautstelle kaum ins Gewicht fällt. Nach dem Tunnel erreicht man nach einigen Kilometern auf der Felbertauernstraße den Ort Matrei, wo sich unmittelbar der Pass Thurn anschließt, den man Richtung Kitzbühel passiert. Hat man danach St. Johann und Kufstein hinter sich gelassen, ist der Rest der Strecke über den Ursprungpass und durch Bayrischzell sowie Schliersee nach Tegernsee nur noch ein Katzensprung.
Beschreibung
Schöne Route von Fužine in Kroatien nach Tegernsee - wo möglich abseits vom Verkehr und auf landschaftlich reizvollen Straßen. Vorteil der Route - selbst an Stauwochenenden mitten in der Ferienzeit ist hier nicht mit Verzögerungen zu rechnen. Von Fužine aus startet die Route am See Lokvarsko jezero vorbei Richtung Delnice und von dort aus recht kurvig an Mali Lug vorbei über die beiden Pässe Cilj und Kozji Vrh zur slowenischen Grenze, die dann bei Prezid passiert wird.
In Slovenien folgt man der Straße und läßt Cerknica, Idrija und Tolmin hinter sich, bis man den Grenzpass Sedlo Učja überquert und damit Italien erreicht. Hier schließt sich unmittelbar der eher unbekannte Sella Carnizza Pass an, der stellenweise sehr eng, zum Teil einspurig und oft von Schlaglöchern in Mitleidenschaft gezogen ist - entsprechend aufmerksam muss hier gefahren werden (siehe Tour-Clips). Ist der Pass erstmal gemeistert, geht der Weg weiter über Resiutta, Dogna und Pontebba, wo dann die Auffahrt zum Naßfeldpass beginnt, der uns über die Grenze nach Österreich bringt.
Hier folgt man nun der Route Richtung Kötschach und erreicht nach dem Gailbergsattel Lienz, das Richtung Matrei verlassen wird. Der nun folgende Felbertauerntunnel ist zwar mautpflichtig, aber meist mit so wenig Verkehr behaftet, daß die Wartezeit an der Mautstelle kaum ins Gewicht fällt. Nach dem Tunnel erreicht man nach einigen Kilometern auf der Felbertauernstraße den Ort Matrei, wo sich unmittelbar der Pass Thurn anschließt, den man Richtung Kitzbühel passiert. Hat man danach St. Johann und Kufstein hinter sich gelassen, ist der Rest der Strecke über den Ursprungpass und durch Bayrischzell sowie Schliersee nach Tegernsee nur noch ein Katzensprung.
Beschreibung
Der Sella Carnizza Pass ist ein recht unbekannter Bergpass in den Julischen Alpen Norditaliens und verbindet das Tal von Resia mit dem Kanaltal. Für Motorradfahrer bietet die kurvenreiche Strecke atemberaubende Panoramen auf dramatische Felslandschaften und üppige Wälder. Die kritische Hanglage des Südhangs macht die Strecke zu einem spannenden Erlebnis, verlangt aber auch volle Aufmerksamkeit, besonders nach Regenfällen, wenn der Untergrund rutschig sein kann.
Der Pass ist meist zwischen Mai und Oktober gut befahrbar, da er im Winter oft wegen Schneesperren geschlossen wird. Im Sommer locken angenehme Temperaturen, aber auch viele Radfahrer und Wanderer auf die Strecke. Während der Schneeschmelze oder nach starkem Regen sind gelegentlich kleinere Erdrutsche möglich.
Historisch spielte der Sella Carnizza Pass eine Rolle als Verbindung zwischen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Die Route wurde erstmals verstärkt im 20. Jahrhundert ausgebaut und diente in den Weltkriegen als wichtiger Alpentravers. Heute findet man entlang des Passes noch Spuren alter Militärstraßen und Bunkeranlagen.
Die Umgebung ist geprägt von den Kalkgesteinsmassiven der Julischen Alpen und bietet eindrucksvolle Blicke auf tiefe Täler, schroffe Bergrücken und wildwüchsige Wälder. Je nach Jahreszeit leuchten hier bunte Frühlingswiesen, üppige Sommergrünflächen oder bunte Herbstwälder. Die Fauna reicht von Gämsen bis zu seltenen Greifvögeln.
Die Infrastruktur am und um den Pass ist eher einfach. Es gibt wenige bewirtschaftete Hütten oder Gasthäuser direkt auf der Strecke, jedoch sind in den angrenzenden Orten wie Resia und Chiusaforte kleine Bars und regionale Trattorien zu finden. Tankstellen liegen meist im Tal, eine sorgfältige Tourenplanung wird daher empfohlen. Rastmöglichkeiten bieten sich an einigen Aussichtspunkten und kleineren Parkplätzen entlang der Passstraße.
Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Sella_Carnizza