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Details
Beschreibung
Der Achenpass ist ein malerischer Bergpass in den Bayerischen Alpen und verbindet das bayerische Lenggries im Isarwinkel mit dem österreichischen Achenseegebiet. Mit einer Höhe von etwa 941 Metern zählt er zu den niedrigeren Alpenpässen, ist jedoch für Motorradfahrer wegen seiner abwechslungsreichen Strecke und der reizvollen Landschaft besonders attraktiv. Der Pass stellt eine bedeutende Alpenquerung dar, die auch als schnelle Verbindung zwischen Bayern und Tirol genutzt wird.
Streckenführung und Schwierigkeit
Die Fahrt über den Achenpass ist insbesondere aus fahrtechnischer Sicht eher als leicht einzuordnen. Mit mäßigen Steigungen, gutem Asphalt und weiten Kurven ist der Pass für erfahrene wie auch weniger geübte Motorradfahrer geeignet. Die Denzel-Skala bewertet den Achenpass in der Kategorie 1 bis 1-2, was ihn zu einem idealen Ziel für Genussfahrer macht, die Wert auf entspannte Kurvenfahrten legen. Die Strecke bietet konstante Verkehrsführung ohne besonders enge Spitzkehren.
Jahreszeitliche Besonderheiten
Der Achenpass ist typischerweise das ganze Jahr über befahrbar, wobei bei starkem Schneefall der Winterdienst Vorrang hat. Eine Wintersperre gibt es in der Regel nicht, dennoch ist der Pass im Winter von Motorradfahrern aufgrund von Glätte und Kälte selten frequentiert. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober, wenn die Straßen frei von Eis und Schnee sind und die umliegende Bergwelt ihr farbenprächtiges Gesicht zeigt.
Historische Hintergründe
Historisch war der Achenpass schon in der Römerzeit eine bedeutende Verbindung zwischen dem Inntal und dem Alpenvorland. Im Mittelalter wurde die Strecke von Fuhrleuten und Händlern genutzt. Heute ist der Pass ein Bindeglied zwischen der touristisch beliebten Achensee-Region und Bayern und hat seine Bedeutung als Verkehrsweg beibehalten.
Geologie und Landschaft
Geologisch sind die Hänge des Achenpasses von Flysch-Zonen und den Kalkalpen geprägt, was das Landschaftsbild mit sanften Hügeln, dichten Wäldern und romantischen Bachläufen prägt. Die Route bietet herrliche Blicke auf die umliegenden Berge, darunter der imposante Juifen und Blaubergkamm. Die vielseitige Flora und Fauna der Alpen bieten zu jeder Jahreszeit neue Eindrücke.
Infrastruktur
Der Pass ist hervorragend ausgebaut und bietet entlang der Route mehrere Einkehrmöglichkeiten, darunter Gasthäuser, Cafés und kleinere Rastplätze, insbesondere im Grenzort Achenwald. Tankstellen finden sich sowohl in Lenggries als auch in Maurach am Achensee, etwa 10-15 Fahrminuten vom Pass entfernt. Parkmöglichkeiten und Haltebuchten laden zu kurzen Pausen und Fotostopps ein.
Kosten / Gebühren
Für die Befahrung des Achenpasses fallen keine besonderen Mautgebühren oder Straßennutzungsgebühren an. Allerdings ist bei Fahrten auf österreichischer Seite gegebenenfalls eine Vignette für Autobahnteilabschnitte notwendig – der Pass selbst ist hiervon jedoch ausgenommen.
Fazit
Der Achenpass ist für Motorradfahrer ein lohnenswertes Ziel, das mit entspannter Streckenführung, wenig Verkehr abseits der Hochsaison und spektakulärer Alpenkulisse besticht. Die historische Bedeutung, die natürliche Schönheit und die leichte Befahrbarkeit machen die Route zu einem echten Highlight in den nördlichen Alpen.
Beschreibung
Der Achenpass verbindet Bayern mit Tirol und ist eine beliebte Strecke für Motorradfahrer, die die Mischung aus Kurven, Steigungen und beeindruckender Alpenkulisse schätzen. Die Strecke zwischen dem bayerischen Tegernseer Tal und dem österreichischen Achental bietet ideale Voraussetzungen für abwechslungsreiche Touren und ist für den Verkehr das ganze Jahr über geöffnet – im Winter allerdings mit gelegentlichen Sperrungen bei starkem Schneefall.
Landschaftlich geprägt wird die Region durch waldreiche Hänge, Almflächen und den Ausblick auf die nahen Gipfel der Bayerischen Voralpen. Geologisch liegt der Pass auf einer tektonischen Störungslinie, was das Landschaftsbild besonders abwechslungsreich macht. Historisch verlief hier schon im Mittelalter eine wichtige Handelsroute, die heute noch durch den Verlauf der Straße nachvollziehbar ist.
Motorradfahrer finden entlang der Strecke verschiedene Einkehrmöglichkeiten, insbesondere Gasthöfe und Cafés rund um den Pass und in den angrenzenden Orten wie Kreuth und Achenkirch. Tankstellen befinden sich sowohl im deutschen als auch im österreichischen Teil der Route, größere Werkstätten sind im nahen Tegernsee oder in Maurach. Ein touristisches Highlight ist die Kombination aus Passfahrt und dem Besuch des nahen Achensees, der mit zahlreichen Freizeitangeboten lockt.
Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Achenpass